Teil 16: Die zweite Beschwerde, Runde 1

Teil 16: Die zweite Beschwerde, Runde 1

Nachdem wie in Teil 15 genau beschrieben, das Austauschgerät der Kühl-Gefrierkombination HÄFTIGT die Lebensmittel auch im Kühlteil einfriert, hab ich mich natürlich gleich am ersten Arbeitstag nach der Lieferung an I.K.E.A. gewandt. Am 2. und 3.11. wurde ich an der Hotline noch vertröstet, man wird sich so rasch wie möglich bei mir melden.

Ein lauter Kühlschrank, wie Version 1 ist eine Sache. Ein lauter und faktisch kaputter Kühlschrank, wie Version 2 eine völlig andere. Da wäre eigentlich eine schnelle Reaktion zu erwarten. Bis Montag, den 6.11. hab ich nichts gehört und deswegen nochmal angerufen, etwas bestimmter, aber nicht unfreundlich.

Nach inzwischen unzähligen Hotline-Anrufen mit entsprechend langen Wartezeiten verfolgt mich die sich immer wiederholende I.K.E.A. Warteschleifenmusik schon in meinen Träumen. Es gibt Angenehmeres. Aber auch Unangenehmeres. Wie die Tatsache, dass die Dame, die sich dann gemeldet hat, sich mein Problem mit SUPER-HÄFTIGT gar nicht lange anhören wollte.

„Schreiben Sie am besten alles in einem E-Mail zusammen, wir melden uns dann so schnell wie möglich.“ (…) Die irritierte Leserschaft darf sich hier eine kurze Gedankenpause meinerseits vorstellen. Gefolgt von einem „Aber es ist wirklich dringend, weil der Kühlschrank jetzt gar nicht mehr geht.“

Das folgende „Jetzt ist’s draußen eh schon kalt, da können Sie zur Not die Sachen ja draußen lagern.“ werte ich mal als Versuch einer humoristischen Auflockerung der verkrampften Situation. Diesen Rat hab ich von unterschiedlichen Hotline-Mitarbeitern übrigens mehrmals bekommen. (Inzwischen hatte es nachts übrigens schon ein paar mal unter 0°, da kann man sich dann überlegen, wo man die Milch einfriert. Draußen oder im Kühlschrank.)

Gut, ich kenne ja die internen Abläufe nicht, und weiß nicht, was zielführender ist. Auch nach vier Monaten diverser Kontakte mit I.K.E.A. nicht. Vielleicht hilft ja so ein E-Mail. Also hab ich am Montag um ca. halb zwei noch ein ausführliches Mail geschrieben. Der Inhalt kurz zusammengefasst:
1. Gerät 1 war zu laut
2. Gerät 2 ist noch lauter, das Essen gefriert im Kühlschrank
3. Bitte eine schnelle Lösung, meinetwegen auch Rückkauf
4. Vielen Dank.

Passiert ist erstmal nichts, also kein Vorschlag, wie man das alles regeln könnte. Aber ich hatte relativ schnell einen neuen Techniker-Termin, immerhin musste ja mal jemand nachsehen, ob das stimmt, was ich behaupte. Ob man SUPER-HÄFTIGT reparieren konnte, und was alles kaputt war, erfahren Sie in „Teil 17: Das dritte kaputte Gerät, Part II.“